Im Bundestag angekommen
„Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten.“

 

 

 

Liebe Genossinnen und Genossen,

Liebe Freundinnen und Freunde

 

zusammen haben wir in den letzten Monaten viel geleistet. All die zahlreichen Stände, Flyer-Verteilungen, Plakatier-Aktionen aber auch die vielen Gespräche im privaten Umfeld, haben dazu beigetragen, dass die SPD ein fantastisches Ergebnis erreicht hat.

Zeit auszuruhen, nach diesem Wahlkampf blieb allerdings nicht. Für mich ging es direkt am Montag nach Berlin zur ersten Fraktionssitzung.

Auf dem Weg nach Berlin wurde mir aber auch eines klar: Diesen Erfolg im Wahlkreis Ludwigsburg, haben wir nicht nur durch die letzten Monate erreicht. Sondern viel mehr, durch unsere jahrelange, harte Arbeit. Es ist der Zusammenhalt unter uns Genossinnen und Genossen der uns zusammenschweißt und uns immer weiter antreibt. Wir haben nie aufgegeben und uns auch von Rückschlägen nicht abhalten lassen.

Die Corona Pandemie hat vielen Menschen klar gemacht, dass es wichtig ist, als Gesellschaft zusammen zu halten und für gemeinsame Ziele einzustehen. Auch sind vielen Menschen erst durch Corona die Missstände in manchen Bereichen wirklich bewusst geworden. Missstände, die man nur mit sozialdemokratischer Politik bewältigen kann.

Der Zuspruch, den wir als Partei bekommen haben ist gewaltig. Diesen möchte ich weiter ausbauen, so dass wir in Ludwigsburg bei der nächsten Wahl gemeinsam das Direktmandat holen.

Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde, Willy Brandt sagte einst „Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten.“. Lasst uns jetzt, hier und heute die Zukunft gestalten, für ein soziales und ein gerechtes Deutschland.

Herzlichen Dank und viele Grüße

Euer Macit

 

Experten informieren Andreas Stoch und Macit Karaahmetoglu
Die neue Stadtbahn kann gutes Beispiel werden für notwendigen Wandel in der Verkehrspolitik im Land

 

 

 

 

 

SPD-Landesvorsitzender Andreas Stoch:
Die neue Stadtbahn kann gutes Beispiel werden für notwendigen Wandel in der Verkehrspolitik im Land

Bundestags-Kandidat Karaahmetoglu: Unsere Umwelt leidet unter dem starken Autoverkehr in unserer Region

Der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch forderte bei einem Wahlkampf-Besuch in Ludwigsburg zur Unterstützung von Macit Karaahmetoglu, Wahlkreis-Kandidat fürden Bundestag, den schnellen Bau der Stadtbahn Markgröningen-Remseck über Ludwigsburg. Nach all den verlorenen Jahren, die in den Diskussionen zwischen den beteiligten Kommunen und dem Landkreis verloren gegangen seien, müsse endlich gehandelt werden: “Der Klimawandel duldet keinen Aufschub mehr: Die Stadtbahn muss so bald wie möglich kommen“, betonte Stoch. Und Macit Karaahmetoglu unterstreicht: „Unsere Umwelt leidet unter dem starken Autoverkehr in unserer Region. Wir brauchen deshalb unbedingt eine schnelle Stadtbahn-Verbindung, beginnend von Markgröningen nach Ludwigsburg.“ 

Stoch sieht die Verbindung insbesondere zwischen Markgröningen und Ludwigsburg als herausragendes Beispiel dafür, wie stillgelegte Strecken in Baden-Württemberg mit großem Erfolg reaktiviert werden könnten. Dies hätten die bisherigen Untersuchungen klar gezeigt. Weitere Verzögerungen beim Bau der Strecke müssten deshalb der Vergangenheit angehören.

Die SPD fordert grundsätzlich, dass innerhalb der nächsten zehn Jahre doppelt so viele Menschen durch Züge, Busse, Sund Straßenbahnen transportiert werden sollten als heute. Dabei soll der Schienenausbau Vorrang haben vor dem Straßenausbau. Dazu seien massive Investitionen notwendig. „Die neue Stadtbahn-Verbindung könnte zu einem sehr guten Beispiel für den Wandel in der Klima- und Verkehrspolitik im Land werden“, betonte der SPD-Vorsitzende.

 

 

Kaffeeklatsch mit der SPD

Herzliche Einladung!

Am Samstag, 14. August 2021 von 15:00 bis 17:000 Uhr lädt der SPD-Kreisverband zum Kaffeeklatsch in das Haus der SPD, Bahnhofstraße 39, Ludwigsburg ein.

Bei Kaffee, Tee und Kuchen wollen wir über das Wahlprogramm, unsere Kandidaten und die Zukunft im Zeichen der momentanen Situation diskutieren.

 

Mehr Schutz für Frauen

Mehr Schutz für Frauen – SPD Frauen informieren sich über die Arbeit des Vereins Frauen für Frauen

Frauen aus verschiedenen SPD Ortsvereinen im Kreis Ludwigsburg, die in der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) aktiv sind, trafen sich, leider nur online, mit Arezoo Shoaleh, Dipl. Sozialarbeiterin/ Sozialpädagogin und pädagogische Leiterin im Verein Frauen für Frauen e.V. in Ludwigsburg.

Dieser Verein wurde vor rd. 40 Jahren von einer Fraueninitiative gegründet, die nach vielen Widerständen letzlich doch erreichte, dass für den Landkreis Ludwigsburg erstmals ein Frauenhaus eingerichtet werden konnte, das heute Schutz und Unterkunft für 19 Frauen und deren Kinder nach häuslicher Gewalt bietet. Inzwischen stellt niemand mehr die Notwendigkeit dieser Einrichtung in Frage und mit den Jahren konnte der Verein seine Hilfs- und Beratungsangebote dank finanzieller Unterstützung durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und Zuschüsse der öffentlichen Hand professionell ausbauen.

So berichtet Frau Shoaleh, dass der erste Schritt in ein selbstbestimmtes Leben für jede von Gewalt betroffene Frau durch die Kontaktaufnahme und Hilfe durch das Frauenhaus ist. Ob sich die Hilfesuchende für eine Aufnahme entscheidet oder eine andere Hilfemöglichkeit findet, wird mit der Frau gemeinsam im Beratungsgespräch entschieden.

2020 haben 31 Frauen den Weg ins Frauenhaus gesucht. Mit ihnen kamen 33 Kinder im Alter von 1 - 12 Jahren. Die Aufenthaltsdauer im Frauenhaus war zwischen einer Woche und bis zu 12 Monaten. Zur Zeit steigt die Zahl der Schutz suchenden Frauen an. Viele hatten die Entwicklung der Lage in der Pandemie abgewartet oder hatten keine Gelegenheit ungestört Hilfe zu suchen. Je länger aber die Covid 19 Situation andauert, desto höher steigt der Leidensdruck. Leider müssen aus Platzgründen immer wieder Frauen abgewiesen oder in anderen Einrichtungen untergebracht werden. Deshalb ist eine der zentralen Forderungen des Vereins schon seit vielen Jahren eine Erweiterung der Plätze zur Aufnahme von Frauen.

Ein besonderes Anliegen für den Erfolg der Hilfen ist aber auch die Notwendigkeit nach bezahlbaren Wohnungen für Frauen, die das Frauenhaus wieder verlassen. Wie allgemein bekannt, ist es als alleinstehende Mutter und deren Kinder mit Leistungsbezug nahezu unmöglich in Ludwigsburg und Umgebung eine bezahlbare Wohnung zu finden.

Angeregt durch die Tammer Gemeinderätin Sonja Hanselmann-Jüttner fassten die ASF – Frauen den Entschluss, insbesondere an Gemeinderätinnen einen dringenden Appell zu richten mit der Aufforderung, sich für bezahlbares Wohnen in den Kommunen im Landkreis Ludwigsburg einzusetzen. Das könnte auchbedeuten, eine Wohnung pro Kommune vorrangig für Frauen mit Kindern freizuhalten.

Besonders erwähnenswert ist das neue Angebot des Vereins zur Prävention „GEWALTig verliebt“, Es handelt sich dabei um einen Workshop zur schulischen und außerschulischen Prävention von Gewalt in Teenagerbeziehungen und richtet sich an 14 – 19jährige Jugendliche.

Offener Brief - Impfsituation Pflegeheime

Herrn Manfred Lucha

Minister für Soziales und Integration

Konrad-Adenauer-Str. 12

70173 Stuttgart

 

                                                                                                                                                                 09.01.2021

Sehr geehrter Herr Minister Lucha,

heute wenden wir uns in einer Angelegenheit an Sie, zu der Sie in den letzten Tagen sicherlich viele Anfragen bekommen haben.

Thema ist die Situation, dass in den Pflegeheimen nur diejenigen Bewohner geimpft werden, die auf den Pflegestationen untergebracht sind. Die Bewohner der angegliederten betreuten Wohnungen aber müssen über die regulären Impftermin-Schienen einen Termin in einem offiziellen Impfzentrum ausmachen und organisieren.

Und die Anwendungen der Wege zu diesen Terminabsprachen sind zurzeit nicht praktikabel, wie wir alle massiv feststellen können.

Das sind riesige Steine, die damit den älteren Menschen in den Weg gelegt werden. Sie sind es meist nicht gewohnt, mit den modernen Medien umzugehen, noch dazu sind sie körperlich oft nicht mehr sonderlich mobil. Es fällt uns deshalb mehr als schwer, die oben beschriebene Praxis nachvollziehen und akzeptieren zu können.

Unseres Wissens fahren die mobilen Impfteams die Pflegeheime an, intensiv im Vorfeld terminlich geplant und vorbereitet. Da müsste es doch möglich sein, den Bewohnern in den betreuten Wohnungen diese Termine mitzuteilen, damit alle erforderlichen verwaltungstechnischen Unterlagen rechtzeitig in die Wege geleitet werden können? Somit könnten alle Betroffenen gleichzeitig und parallel geimpft werden.

Auch wirtschaftlich und ökologisch ist dies eine sinnvollere und befriedigendere Lösung: Keine Extra-Fahrt mit dem Taxi ist notwendig, die Impfaufklärung kann in unaufgeregter Situation im Heim stattfinden, die Impfung selbst findet in einer vertrauten Umgebung statt usw. Für unseren älteren Mitbürginnen und Mitbürger schwerwiegende Argumente. Es können so in Kürze deutlich mehr Menschen geimpft werden, darüber hinaus wären die Impfzentren entlastet.

Wir erwarten, dass die seitherige Handhabung zukünftig geändert und verbessert wird. Dies ist u. E. ohne große Aufwendungen möglich.

Mi freundlichen Grüßen

SPD-Kreistagsfraktion des Landkreises Ludwigsburg

J. Kessing                                             R. Schröder