Noch mehr Baden-Württemberg in Berlin

Zum vierten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik stellt die SPD die stärkste Fraktion im Deutschen Bundestag. Auch die Landesgruppe hat kräftig zugelegt. Vertraten bislang 16 sozialdemokratische Abgeordnete Baden-Württemberg im Bundestag, werden es künftig 22 sein. Neben zwölf erneut angetretenen und wiedergewählten Genossinnen und Genossen wurden zehn neue Kandidierende erstmals in den Bundestag gewählt. Die Landesgruppe besteht jetzt aus elf Männer und elf Frauen mit städtischen Wahlkreisen ebenso wie mit Flächenwahlkreisen im ländlichen Raum. Wir tragen dazu bei, dass es weniger weiße Flecken auf der politischen Landkarte gibt und die SPD im Land wieder in der Fläche sichtbarer wird. Damit die Partei und die Menschen vor Ort wieder mehr Ansprechpersonen haben, die ihnen zur Seite stehen. Die Landesgruppe ist in der neuen Wahlperiode vielfältig wie nie. Acht Mitglieder der neuen Landesgruppe haben einen Migrationshintergrund. Damit spiegeln wir die Gesellschaft in unserem Land wider. Ebenso verbinden wir Jung und Alt. Fünf Mitglieder der Landesgruppe sind über 60, sieben Mitglieder sind unter 40 Jahre alt – fünf von ihnen noch im Juso-Alter.

 

„Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten.“

Im Bundestag angekommen

 

 

 

Liebe Genossinnen und Genossen,

Liebe Freundinnen und Freunde

 

zusammen haben wir in den letzten Monaten viel geleistet. All die zahlreichen Stände, Flyer-Verteilungen, Plakatier-Aktionen aber auch die vielen Gespräche im privaten Umfeld, haben dazu beigetragen, dass die SPD ein fantastisches Ergebnis erreicht hat.

Zeit auszuruhen, nach diesem Wahlkampf blieb allerdings nicht. Für mich ging es direkt am Montag nach Berlin zur ersten Fraktionssitzung.

Auf dem Weg nach Berlin wurde mir aber auch eines klar: Diesen Erfolg im Wahlkreis Ludwigsburg, haben wir nicht nur durch die letzten Monate erreicht. Sondern viel mehr, durch unsere jahrelange, harte Arbeit. Es ist der Zusammenhalt unter uns Genossinnen und Genossen der uns zusammenschweißt und uns immer weiter antreibt. Wir haben nie aufgegeben und uns auch von Rückschlägen nicht abhalten lassen.

Die Corona Pandemie hat vielen Menschen klar gemacht, dass es wichtig ist, als Gesellschaft zusammen zu halten und für gemeinsame Ziele einzustehen. Auch sind vielen Menschen erst durch Corona die Missstände in manchen Bereichen wirklich bewusst geworden. Missstände, die man nur mit sozialdemokratischer Politik bewältigen kann.

Der Zuspruch, den wir als Partei bekommen haben ist gewaltig. Diesen möchte ich weiter ausbauen, so dass wir in Ludwigsburg bei der nächsten Wahl gemeinsam das Direktmandat holen.

Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde, Willy Brandt sagte einst „Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten.“. Lasst uns jetzt, hier und heute die Zukunft gestalten, für ein soziales und ein gerechtes Deutschland.

Herzlichen Dank und viele Grüße

Euer Macit

 

 

Kirche und Politik im Gespräch: Freiheit und Verantwortung - Prostitution im Fokus

Podiumsdiskussion
am Freitag, 8. Oktober 2021, um 19:00 Uhr
in Offenburg, Schiller-Gymnasium, Schiller-Saal

(Zeller Str. 33, 77654 Offenburg)

u.a. mit Andreas Stoch MdL, Prof. Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh, Landesbischof der Ev. Landeskirche in Baden, Daniel Born MdL und Dr. Dorothea Kliche-Behnke MdL

Prostitution ist ein umstrittenes Thema, das uns aber alle mehr angeht, als wir uns vielleicht bewusst machen: Es geht um einen Konflikt zwischen individueller Freiheit und gesellschaftlicher Verantwortung, um Sicherheit vor Gewalt für Frauen, um Traumata, Menschenwürde und um Selbstbestimmung.  Die SPD Baden-Württemberg steht zum „Nordischen Modell“, das sich an Regelungen in Skandinavien anlehnt. Demnach werden die Freier bestraft, nicht die Prostituierten.

Gemeinsam mit dem Landesbischof der Evangelischen Landeskirche in Baden, Prof. Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh, wollen wir als SPD in Baden-Württemberg Kirche und Politik ins Gespräch bringen und über Prostitution und Ethik, über das Nordische Modell und die verschiedenen Ansätze, Blickwinkel und Probleme diskutieren. Mit dabei sind unser Landesvorsitzender Andreas Stoch, die Psychotraumatologin Dr. Brigitte Schmid-Hagenmeyer, unsere stellv. Landesvorsitzende Dr. Dorothea Kliche-Behnke, der religionspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Daniel Born und Matthias Katsch, der SPD-Kreisvorsitzende vor Ort.

 

Unsere Abgeordneten im 20. Deutschen Bundestag

22 neu gewählte Abgeordnete aus Baden-Württemberg ziehen in den 20. Deutschen Bundestag ein, davon zehn neue Gesichter, fünf neue Abgeordnete unter 35, und - natürlich - die Hälfte Frauen. Wir gratulieren und freuen uns, dass die SPD die Partei mit den höchsten Zugewinnen und die zweitstärkste Kraft in Baden-Württemberg ist. Die vielen tollen Ergebnisse in den einzelnen Wahlkreisen, sowohl bei den Erst- als auch bei den Zweistimmen, zeigen: Die SPD ist zurück auf dem Platz, auch in Baden-Württemberg! In Mannheim konnte das Direktmandat durch Isabel Cademartori zurückgeholt werden. 

Diesen Erfolg haben wir einer geschlossenen Partei, einem großartigen Wahlkampf und unserem Zukunftsteam aus 400.000 Mitgliedern zu verdanken. Allen Wahlkämpfer*innen, Mitarbeitenden, Mitgliedern gilt großer Dank für ihren Einsatz, der dieses Ergebnis erst möglich gemacht hat. Jetzt kommt es darauf an, dass wir gemeinsam für eine starke Koalition der Wahlsieger kämpfen, für faire Löhne und stabile Renten, bezahlbaren Wohnraum, mehr Klimaschutz - und für einen Kanzler Olaf Scholz, der all das umsetzen kann.

 

Andreas Stoch: „Wir freuen uns über den Erfolg in Baden-Württemberg und die höchsten Zugewinne“

Der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch zeigt sich erfreut über die aktuellen Zahlen zur Bundestagswahl: „Die aktuellen Zahlen zeigen, dass auch in Baden-Württemberg die SPD die Partei ist, die am meisten dazu gewinnen wird. Es freut mich sehr, dass so viele Wählerinnen und Wähler der SPD und Olaf Scholz in dieser Wahl ihr Vertrauen schenken. Wir stehen als SPD gemeinsam und geschlossen für eine gute Zukunft für alle Menschen und für einen Neuanfang ohne die CDU in der Regierung, und wir haben in den letzten Monaten deutlich gemacht, dass die SPD wieder auf dem Platz ist.