SPD Baden-Württemberg: Guttenberg-Rücktritt war überfällig

Nils Schmid: „Mappus verliert den letzten Rest seiner Glaubwürdigkeit, wenn er weiter einen Fälscher zum Märtyrer erklärt“
 
SPD-Spitzenkandidat Nils Schmid hat den Rücktritt von Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg als „überfälligen Schritt“ bezeichnet. „Die Geringschätzung, die Herr Guttenberg mit seinem ganzen Verhalten gegenüber wissenschaftlichen Leistungen an den Tag gelegt hat, hat unserem Wissenschaftsstandort empfindlich geschadet“, so Schmid. „In Zeiten des Studenten- und Fachkräftemangels sind das ganz falsche Vorbilder.“

 

Das verantwortungslose Rückzugsgefecht des Verteidigungsministers

Mittlerweile ist es erwiesen, dass Minister Guttenberg etliche Plagiate bei der Erstellung seiner Doktorarbeit genutzt hat. Erst hatte er dies abgestritten und entsprechende Vorwürfe als „abstrus“ abgetan. Dann räumte er „schwerwiegende Fehler“ ein und entschuldigte sich bei allen, deren Gefühle er verletzt hätte. Der Verlust des Doktortitels schmerze ihn und er habe die Plagiate nicht vorsätzlich verwendet.

 

Der ECHTE WECHSEL ist zum Greifen nah

SPD-Generalsekretär Peter Friedrich: „Die neueste Umfrage zeigt deutlich, worum es bei der Landtagswahl geht: Kompetenz oder Kumpanei, SPD oder CDU, Nils Schmid oder Stefan Mappus“

 

Stächele schickt „die Taliban“

SPD-General Peter Friedrich: „Wahlkampf ist Wettbewerb, nicht Krieg!“

Wie jetzt bekannt wurde, appellierte CDU-Finanzminister Willi Stächele auf einer Wahlkampfveranstaltung an die Adresse der anwesenden Mitglieder der Jungen Union: „Ihr seid meine Talibane, ihr müsst kämpfen“ („Der Tagesspruch“, Horber Chronik, Südwestpresse vom 19.2.2011).

 

SPD-Spitzenkandidat unterstützt Gewerkschaften am Aktionstag

Nils Schmid: „Wir werden den Missbrauch in der Leih- und Zeitarbeit stoppen und Baden-Württemberg zum Musterland Guter Arbeit machen“

Der Missbrauch der Leih- und Zeitarbeit ist auch in Baden-Württemberg ein großes Problem. Was für das Auffangen von betrieblichen Auftragsspitzen und saisonalen Schwankungen gedacht war, werde von den Arbeitgebern heute oft missbraucht, um Löhne zu drücken und Belegschaften zu spalten, sagte SPD-Spitzenkandidat Nils Schmid vor dem morgigen Aktionstag des Deutschen Gewerkschaftsbundes.